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DIN 53440-1

1984 Edition, January 1984

Complete Document

Testing of Plastics and Damped Laminated Systems; bending vibration test; general rudiments of dynamic elastic properties of bars and strips

Includes all amendments and changes through Change/Amendment , January 1984


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Superseded By: DIN EN ISO 6721-1

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GERMAN * W/D S/S BY DIN EN ISO 6721-1 & 6721-3
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Der Biegeschwingungsversuch nach dieser Norm dient zur Bestimmung dynamisch-elastischer Kenngrößen von staboder streifenförmigen Probekörpern mit rechteckigem Querschnitt bei schwingender Biegebeanspruchung mit gegebener Frequenz in Richtung der Normale der breiteren Staboberfläche. Die Schwingung an bestimmter Stelle ist je nach Art der Schwingungserregung eine erzwungene stationäre Biegeschwingung oder eine gedämpfte Eigenschwingung 1). Die Schwingungsweiten sollen genügend klein sein, so daß die periodischen Spannungen den zugehörigen Dehnungen proportional sind (linearer Bereich).

Bei Probekörpern aus einem (makroskopisch) einheitlichen Werkstoff können aus den gemessenenG räßen der SpeichermQdul (als Maß für die dynamische Steifheit), der Verlustmodul oder der Verlustfaktor (als Maße für die innere Dämpfung) und damit der komplexe Elastizitätsmodul berechnet werden (siehe DIN 53 440 Teil 2). Diese Bestimmungsgrößen sind bei richtiger Bemessung der Probekörper von deren Abmessungen und der Versuchsanordnung unabhängig.

Auf Probekörpern aus mehreren Schichten sind Biegeschwingungen und -wellen wie auf Stäben aus einheitlichem Werkstoff möglich. Man kann deshalb formal die geschichteten Stäbe und Streifen als homogen ansehen und für sie dynamisch-elastische Kenngrößen wie für homogene Stäbe bestimmen. Aus den dynamisch-elastischen Eigenschaften geschichteter Systeme können auch die viskoelastischen Kenngrößen der Schichten ermittelt werden (siehe DIN 53 440 Teil 3).

Die viskoelastischen Kenngrößen von Kunststoffen hängen mehr oder weniger stark von der Frequenz und der Temperatur ab. Dies gilt auch für die dynamisch-elastischen Eigenschaften der Probekörper. Man erfaßt im Biegeschwingungsversuch Frequenzbereiche von etwa 2 bis 3 Zehnerpotenzen der Frequenz, die je nach Probekörpern und Versuchsanordnung etwa zwischen 1 und 10 000 Hz liegen. Damit ist der Biegeschwingungsversuch besonders auch für Untersuchungen im Hörbereich, insbesondere im Hinblick auf akustische Anwendungen, geeignet.