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DIN CEN/TS 15864

2016 Edition, March 1, 2016

Complete Document

Characterization of waste - Leaching behaviour test for basic characterization - Dynamic monolithic leaching test with continuous leachant renewal under conditions relevant for specified scenario(s); German version CEN/TS 15864:2015



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  • Revision: 2016 Edition, March 1, 2016
  • Published Date: March 2016
  • Status: Active, Most Current
  • Document Language: German
  • Published By: Deutsches Institut fur Normung E.V. (DIN)
  • Page Count: 45
  • ANSI Approved: No
  • DoD Adopted: No

Description / Abstract:

Diese Technische Spezifikation ist für die Bestimmung des Elutionsverhaltens von monolithischen Abfällen unter dynamischen Bedingungen anwendbar. Die Untersuchung wird unter experimentellen Bedingungen durchgeführt, die relevant sind, um das Elutionsverhalten in Hinblick auf das (die) zu betrachtende(n) Szenario/Szenarien zu bewerten. Diese Untersuchung ist auf die Bestimmung der Freisetzung von anorganischen Bestandteilen aus monolithischem Abfall als Funktion der Zeit gerichtet, zu der er in Kontakt mit einer wässrigen Lösung (Elutionsmittel) kommt.

Im Allgemeinen werden die Zusammensetzung, die Temperatur und die kontinuierliche Erneuerungsrate des Elutionsmittels so gewählt, dass das Elutionsverhalten des Abfallmaterials in Hinblick auf die zu betrachtenden Szenarien der Deponierung oder Wiederverwertung untersucht werden kann. Falls die Freisetzung ohne jeglichen Bezug auf ein besonderes Szenario bestimmt werden soll, ist demineralisiertes Wasser das Elutionsmittel. Die Temperatur und die kontinuierliche Erneuerungsrate sind festgelegt.

Dieses dynamische Elutionsverfahren für monolithische Abfälle (DMLT, en: Dynamic monolithic leaching test) ist eine parameterspezifische Untersuchung, wie in EN 12920 festgelegt, und zielt daher nicht darauf ab, tatsächliche Situationen zu simulieren. Die Anwendung dieses Untersuchungsverfahrens allein ist nicht ausreichend für die Bestimmung des ausführlichen Elutionsverhaltens von monolithischen Abfällen unter festgelegten Bedingungen.

Im Rahmen der EN 12920 und in Kombination mit zusätzlichen chemischen Informationen werden die Untersuchungsergebnisse zur Identifizierung der Elutionsmechanismen und ihrer relativen Bedeutung angewendet. Die inhärenten Eigenschaften können zur Vorhersage der Freisetzung der Bestandteile in einem festgelegten Zeitrahmen verwendet werden, um das Elutionsverhalten von monolithischen Abfallmaterialien zu bewerten, die unterschiedlichen Situationen oder Szenarien (einschließlich Szenarien der Entsorgung und des Recyclings) ausgesetzt werden.

Das Untersuchungsverfahren ist bei regelmäßig geformten Prüfkörper von monolithischen Abfällen mit Mindestmaßen von 40 mm in alle Richtungen anwendbar, bei denen vorausgesetzt wird, dass sie ihre Unversehrtheit über einen für die Beobachtung des Szenarios relevanten Zeitraum behalten. Das Untersuchungsverfahren ist für Prüfkörper geeignet, bei denen die geometrische Oberfläche mittels einfacher geometrischer Gleichungen bestimmt werden kann. Das Untersuchungsverfahren ist für gering durchlässige monolithische Materialien anwendbar.

ANMERKUNG 1 Wenn die Prüfkörper durch Schneiden oder Bohren vorbereitet wurden, um die Anforderung nach einer regelmäßigen Form zu erfüllen, werden neue Oberflächen freigelegt, was zu Änderungen der Elutionseigenschaften führen könnte. Andererseits, wenn die Prüfkörper durch Formverfahren vorbereitet werden, wird die Oberfläche von der Art des Formens und den Lagerungsbedingungen abhängen. Ist es beabsichtigt, das Verhalten eines Bohrkerns aus dem Probekörper zu bewerten, muss der Probekörper ohne jeden Luftkontakt aufbewahrt werden, um eine Carbonatisierung zu vermeiden.

ANMERKUNG 2 Bei monolithischen Abfallmaterialien mit einer gesättigten hydraulischen Leitfähigkeit von mehr als 10−8 m⋅s−1 wird Wasser wahrscheinlich durch den Monolithen durchsickern anstatt um ihn herum zu fließen. In solchen Fällen kann der Bezug der Freisetzung auf die geometrische Oberfläche zu Fehlinterpretationen führen. Eine Perkolationsprüfung ist dann besser geeignet (z. B. CEN/TS 14405).

Dieses Verfahren darf nicht bei Materialien angewendet werden, die mit dem Elutionsmittel reagieren und z. B. zu einer übermäßigen Gasemission oder einer unverhältnismäßigen Wärmefreisetzung führen.

Dieses Dokument wurde entwickelt, um vor allem die Freisetzung anorganischer Bestandteile aus Abfällen zu bestimmen. Es berücksichtigt nicht die besonderen Eigenschaften organischer Bestandteile und auch nicht die Folgen mikrobiologischer Prozesse in organisch abbaubaren Abfällen.